Komplimente in Düsseldorf

1.Kompliment für Mantel „Johanna“

Beim Shoppen mit Viviane im Manufaktum in Düsseldorf sprach mich völlig unerwartet eine Frau an. Sie wollte wissen , wo ich den Mantel her habe, den ich trug. Sie fände ihn wunderschön und einzigartig. So einen Mantel hätte sie noch nie zum Verkauf gesehen. Ich wies daraufhin, daß ich ihn selbst genäht habe. Sie bewunderte mein Projekt, wollte wissen, wo sie den Stoff erwerben könnte. Wir erzählten ihr, daß ich aus Niedersachsen bin und dort die Stoffe gekauft habe. Sie teilte uns mit, vom Niederrhein zu kommen. Da sie uns für kreative Personen hielt, empfahl sie uns noch ein bestimmtes Viertel in Düsseldorf aufzusuchen. Für mich war die ganze Begegnung aufwühlend. Sie hat mich energetisiert und für neue Nähprojekte motiviert, mein Selbstbewußtsein gestärkt. In solch einer großen Stadt mit vielen vielfältigen Personen selber Positiv aufzufallen hat mich überrascht.

2.Kompliment von Tochter Viviane

Beim Anprobieren eines enganliegenden Kleidungsstückes wies meine Tochter auf meinen geraden Rücken hin. Sie meinte, daß käme bestimmt vom Yoga. Ich kann dies nur bestätigen. Meine Körperhaltung hat sich durch mein regelmäßiges Ijengar-Yoga sehr verbessert.

 

Bin wieder am Start, Leistungsdruck vermeiden

Oft wird mir gesagt, daß ich regelmässiger schreiben sollte. Es ist mir egal. Ich schreibe hauptsächlich für mich und möchte mich nicht damit unter Druck setzen. Druck erzeugt bei mir Migräne, die ich möglichst vermeiden möchte. Immer wieder stehe ich  vor Situationen, in denen es mir an Lässigkeit fehlt. Ich merke selber, daß es von meiner Tagesform abhängig ist. Unbemerkt gerate ich wieder in das typische “ Ja“- Verhalten. Glücklicherweise merke ich es selber oder werde von Freunden und Familien darauf hingewiesen. Am schwierigsten ist es, sich selber die Überforderung einzugestehen. Also arbeite ich weiter an mir.

DSC_0009

Wohlfühl – Öko – Garten für Insekten und uns

Seht selbst:

 

DSC_0041

Meine kleine Bienenwiese, die ich  mir mühselig im Frühjahr erarbeitet habe. Nächstes Jahr folgt die Erweiterung. Zuversichtlich erwarte ich die Weiterbesamung im Garten.

DSC_0037

Nicht nur die Bienen freuen sich. Für uns ist es fantastisch diese filigranen Blüten anzuschauen.

DSC_0043

Blühender Olivenkrautstrauch und überall verteilt blühender Oregano.

DSC_0039

Der Duft bereichert unseren Garten.

DSC_0011

DSC_0045

Versteckt hinter dem hohen Gras stehen meine selbstgezogenen Physalis, umrandet von einem Schneckenzaun aus Metall. DSC_0036

2 Blaubeersträucher

DSC_0035

Unsere noch im Frühjahr dieses Jahres gepflanzten Himbeeren.

DSC_0038

KräuterhochbeetDSC_0014

Kurzer Blick auf meine Physaliszucht Juni 2017: Rechts vor der Tür eine Stecklingszucht, auf dem Pflanztisch stehen Physalispflanzen, die ich aus den Kernen gezogen habe. Daneben stehen Kapuzinerkressesämlinge sowie eine Bienenblumenmischung.

DSC_0022

Rosenbeet am Gewächshaus im Juni 2017

Es folgen Einblicke in mein noch chaotisches Gewächshaus 2017

DSC_0033

DSC_0034DSC_0032DSC_0025

Das Chaos lüftet sich: 18. Juli 2017

DSC_0053DSC_0051DSC_0050DSC_0048

Schneckenzaun aus Metall; letzter Versuch um Schnecken und Pflanzen zu schützen

Hochbeet ist inzwischen auch Schneckensicher.

DSC_0064

Die Blumenmischung ist gewachsen. Die Kapuzinerkresse wohnt nun auf der Terasse.

DSC_0059

Zahnschmerzen mit Tücken

Undefinierbare Beschwerden im linken Unterkiefer traten immer mal wieder auf. Da sie aushaltbar waren, unternahm ich zunächst nichts sondern wartete meinen Halbjahrestermin zur Zahnreinigung und Kontrolle ab. Inzwischen pocherte der Zahn zunehmend. Es bereitete mir Sorgen. Ich dachte sofort wieder an eine Wurzelentzündung.

Bei der Zahnreinigung traten dann fast unerträgliche Schmerzen ein. Der auf Kältereiz empfindlich reagierende Zahn wurde geröntgt . Es war nichts negatives zu erkennen auf dem Bild. Die Zahnärztin entschloss sich den Zahnhals mit einem Gel zu schützen und bat mich, zu Hause genau herauszufinden welcher Zahn die Beschwerden verursachen könnte. In einer Woche zur Kontrolle kommen.

Während meiner Beobachtung stellte ich fest, daß die Krone nicht richtig festsitzt. Irgendwie hatte ich immer das Gefühl, einen Fremdkörper im Mund zu haben. So hatte ich wieder Hoffnung, von einer Zahnwurzelbehandlung davonzukommen. “ Immer positiv denken“!

Eine Woche später, ein Tag vor meinem Geburtstag Kontrolltermin. Die Krone saß tatsächlich locker, der Zement hatte sich gelöst. Beim Abnehmen und Wiederaufsetzen hatte ich schier unerträgliche Schmerzen, die den ganzen Tag über blieben und auch noch Migräne auslösten. „Oh happy day“!

Die Schmerzen wurden erträglicher, das Pochen blieb und zunehmend merkte ich Verschlimmerung der Schmerzen bei körperlichen Belastungen. Meine Gedanken drehten sich fast nur noch um den Zahn:“ Bilde ich mir die Schmerzen ein? Ist es vielleicht eine andere Art von Migräne? Sind die Nerven überreizt? Oder doch eine Zahnwurzelentzündung?“ Pfingsten schossen dann regelrecht Stromschläge durch den Kiefer bis zum Ohr. Glücklicherweise hatten wir keine Verpflichtungen über Pfingsten. Ich ertrug die Schmerzen ohne Tabletten.

Dienstag erhielt ich sofort einen Termin für den Mittwoch. Es fiel mir schwer, mich von dem Gedanken einer evtl. bevorstehenden Zahnwurzelbehandlung abzulenken. Nahm Dienstagabend noch beim Yoga teil, vermied die über Kopfstehenden Übungen, die deutlich das Zahnpochern steigerten.

Zahnbehandlung am Mittwoch: Kontrolle der Zahnempfindsamkeiten im linken Unterkiefer  mit Zubeißen auf ein Wattetröllchen kristallisierte den schmerzenden Zahn heraus. Die Zahnärztin entschloss sich gemeinsam nach Absprache mit mir für ein Aufbohren des Wurzelkanals. Vorher fragte ich noch nach, ob die Füllung beim ersten Krönen ausgetauscht wurde. Leider war dem nicht so. Sie meinte aber, daß keine Unverträglichkeit mehr von der Krone ausgehen könnte. Beim Aufbohren kam ihr dann Eiter entgegen. Trotz 2Spritzen hatte ich immer noch starke Schmerzen bis sie direkt in den Nerv spritzte. Die Schmerzen verschwanden nicht komplett, waren erträglich. Irgendwie war ich erleichtert nachdem sie mir mitgeteilt hatte, daß Eiter fließt. Endlich eine Ursache der Schmerzen. Nachdem ein Antibiotikum in die Wunde gespritzt wurde,  verschloss die Zahnärztin den Zahn mit der vorhandener Krone. In einer Woche geht die Behandlung weiter.

Mein vorläufiges Fazit: “ Vertraue deinem Bauchgefühl“!

 

 

Selbstzweifel lohnen sich nicht

König der Löwen in Hamburg

Im Hotel bevor wir zur Vorstellung fuhren überlegte ich hin und her, was ich denn anziehen könnte. Ich wollte zunächst mein Stehkleid anziehen. Dann dachte ich mir, daß es viel zu unbequem beim Sitzen wird damit. Dazu regnete es und war kalt. Ich entschied mich für eine Hose und Bluse mit Strickjacke. Für mich war das die absolute Wohlfühlkombi. So war ich unterwegs auf der Fähre und im Theater perfekt den Temperaturen entsprechend gekleidet.

Wir hatten eine Stunde Zeit vor der Vorstellung die Menschen im Foyer zu beobachten. Dabei wurde mir immer mehr bewusst, daß die Frage der Kleidung total unbedeutend ist. Die Ausstrahlung der einzelnen Personen bestimmt die Persönlichkeit. Meine Ausstrahlung ist positiv, wenn ich mich wohl fühle.

 

 

Irisches Körnerbrot

E

20170428_180331Backofen auf 220° vorheizen.

Trockene Zutaten miteinander in einer Rührschüssel vermengen.

Flüssige Zutaten in einem Gefäß miteinander verquirlen.

Beides in der Rührschüssel mit Händen oder Kochlöffel rasch verkneten bis sich eine lockere  Kugel formt. Falls der Teig zu feucht ist noch etwas Mehl hinzufügen.

Auf einem bemehlten Backblech ein Brot Laib formen, ein Kreuz in die Oberseite ritzen  (falls schon Risse vorhanden, kein extra Kreuz.

Bei 220° zunächst 10 Minuten backen, bei 200° 20-25 Minuten zu Ende backen. 20170428_180530

20170428_18072020170428_18095820170428_18150820170428_18155820170428_18263820170428_184704

So, wie es schmeckt, poste ich in Kürze.

„Eigenlob stimmt“

Ein  sehr interessantes Seminar der VHS Verden, das ich besucht habe. Die Dozentin gestaltete alles sehr aufschlussreich und lebendig. Die Zeit verging wie im Flug. Die Teilnehmer verstanden sich untereinander, ein reger Austausch fand statt. Lösungswege für Herausforderungen wurden gemeinsam erarbeitet. Ich wollte mehr Selbstsicherheit beim Auftreten vor anderen Personen erlangen. Bei der „Madonna Methode “ fiel mir auf, daß ich mich gar nicht ändern möchte. Ich bin ich und stehe zu meinen Fehlern und Stärken. Mir half dazu noch die Vorstellung meines Selbstgenähten Mantels, der mir viel Lob von den Teilnehmern bescherte. Naja, mal ist Schlagfertigkeit da und mal nicht. Ist doch egal. Auf jeden Fall habe ich dort gelernt, Lob anzunehmen ohne Rechtfertigung.

Mein Mantel Johanna

Anleitung von Farbenmix

Bei Hemmers im Stoffladen in Verden zunächst nach passenden Stoffen geschaut. Sofort fiel mir der Fifties Stoff ( Vespa ) auf, den ich unbedingt verwenden wollte. Die Verkäuferin betrachtete kritisch meine Auswahl und empfahl mir eine Kombination mit einem Jeansstoff, der mir auch sinnig erschien. Ohne Stoffe nach Hause mit vielen Ideen im Kopf setzte ich mich daran, eine Zeichnung nach meinen Vorstellung anzufertigen. Nachdem ich dann noch die Papierschnitte für meine Größe fertig hatte marschierte ich damit erneut zu Hemmer’s. Dort berechnete ich gemeinsam mit der Verkäuferin die nötigen Stoffmengen. Dann nähte ich einen Mantel nach meinen Vorstellungen. Ich blieb bei mir und ließ mich nicht von anderen beeinflussen.

Hier das Ergebnis: